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Baumfällungen am Steinberg

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Aufklärung und Fakten zu den Hiebsmaßnahmen.

Im Waldgebiet „Am Steinberg“ wurden von zwei Waldbesitzern Hiebsmaßnahmen durchgeführt. Die räumlich getrennten Hiebsflächen belaufen sich auf Größen von ca. 0,3 ha und ca. 0,1 ha. Es wurden überwiegend Buchen und zum geringeren Teil Fichten eingeschlagen. Die Hiebe wurden nach Aussage der betroffenen Waldbesitzer v.a. durch ihre Verkehrssicherungspflicht für Waldbäume entlang der angrenzenden Weßlinger Straße, der Bahnlinie sowie der Wohnbebauung ausgelöst. Hier haften die Waldbesitzer vollumfänglich für alle Schäden, die von Bäumen mit erkennbaren Gefahrenmerkmalen ausgehen. Gefahrenbäume sollten daher im eigenen Interesse der Besitzer ebenso wie im Interesse der öffentlichen Sicherheit rechtzeitig entfernt werden.

Zur Klärung von diversen Anfragen hinsichtlich der Baumfällungen „Am Steinberg“ hat die Gemeinde Wörthsee die Untere Naturschutzbehörde um eine fachliche Stellungnahme gebeten, die zu folgenden Erläuterungen und Fazit kommt:

  • Auf den Hiebsflächen ist teilweise Naturverjüngung (überwiegend Buche) vorhanden. Fehlstellen sind im Rahmen der gesetzlichen Wiederaufforstungspflicht von den Waldbesitzern wieder zu bepflanzen. Eine Verletzung der im Privatwald einschlägigen Verpflichtung zu einer sachgemäßen Waldbewirtschaftung gem. Art. 14 BayWaldG liegt nicht vor.
  • Die ordnungsgemäße, d.h. wie oben dargestellt rechtskonforme, land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung ist von den Verboten und der Anzeigepflicht gem. der LSG-VO unberührt.
  • Im vorliegenden Fall stellt der Waldfunktionsplan eine besondere Funktion des Waldes als Erholungswald Stufe II sowie als Lärmschutzwald fest. Diese Einstufung resultiert jedoch regelmäßig nicht in Bewirtschaftungsvorgaben für Privatwaldbesitzer. Die Waldfunktionsplanung ist vielmehr für die staatlichen Behörden ein wichtiges Hilfsmittel, um geplante Maßnahmen, wie z. B. Rodungsvorhaben zu beurteilen.

Fazit:

Die Hiebsmaßnahme stellt keinen Verstoß gegen die Bestimmungen des BayWaldG dar. Naturverbundene Bürgerinnen und Bürger reagieren häufig aufgebracht, weil die Waldbewirtschaftung seit Jahrzehnten gewohnte Waldbilder „über Nacht“ verändert. Im vorliegenden Fall wurde mit der kleinbestandweisen Ernte hiebsreifer Bäume über gesicherter Verjüngung eine rechtskonforme Bewirtschaftungsmaßnahme umgesetzt. Neben der Gewinnung des nachwachsenden, klimafreundlichen Rohstoffs Holz wird durch die Lichtgabe auch die Walderneuerung auf der Fläche gefördert. Auch für den Lärmschutz sind positive Wirkungen zu erwarten, da Jungwaldflächen den Schall besser abschirmen als Altbestände.

 

Baumfällungen am Steinberg

Aufklärung und Fakten zu den Hiebsmaßnahmen.

Im Waldgebiet „Am Steinberg“ wurden von zwei Waldbesitzern Hiebsmaßnahmen durchgeführt. Die räumlich getrennten Hiebsflächen belaufen sich auf Größen von ca. 0,3 ha und ca. 0,1 ha. Es wurden überwiegend Buchen und zum geringeren Teil Fichten eingeschlagen. Die Hiebe wurden nach Aussage der betroffenen Waldbesitzer v.a. durch ihre Verkehrssicherungspflicht für Waldbäume entlang der angrenzenden Weßlinger Straße, der Bahnlinie sowie der Wohnbebauung ausgelöst. Hier haften die Waldbesitzer vollumfänglich für alle Schäden, die von Bäumen mit erkennbaren Gefahrenmerkmalen ausgehen. Gefahrenbäume sollten daher im eigenen Interesse der Besitzer ebenso wie im Interesse der öffentlichen Sicherheit rechtzeitig entfernt werden.

Zur Klärung von diversen Anfragen hinsichtlich der Baumfällungen „Am Steinberg“ hat die Gemeinde Wörthsee die Untere Naturschutzbehörde um eine fachliche Stellungnahme gebeten, die zu folgenden Erläuterungen und Fazit kommt:

  • Auf den Hiebsflächen ist teilweise Naturverjüngung (überwiegend Buche) vorhanden. Fehlstellen sind im Rahmen der gesetzlichen Wiederaufforstungspflicht von den Waldbesitzern wieder zu bepflanzen. Eine Verletzung der im Privatwald einschlägigen Verpflichtung zu einer sachgemäßen Waldbewirtschaftung gem. Art. 14 BayWaldG liegt nicht vor.
  • Die ordnungsgemäße, d.h. wie oben dargestellt rechtskonforme, land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung ist von den Verboten und der Anzeigepflicht gem. der LSG-VO unberührt.
  • Im vorliegenden Fall stellt der Waldfunktionsplan eine besondere Funktion des Waldes als Erholungswald Stufe II sowie als Lärmschutzwald fest. Diese Einstufung resultiert jedoch regelmäßig nicht in Bewirtschaftungsvorgaben für Privatwaldbesitzer. Die Waldfunktionsplanung ist vielmehr für die staatlichen Behörden ein wichtiges Hilfsmittel, um geplante Maßnahmen, wie z. B. Rodungsvorhaben zu beurteilen.

Fazit:

Die Hiebsmaßnahme stellt keinen Verstoß gegen die Bestimmungen des BayWaldG dar. Naturverbundene Bürgerinnen und Bürger reagieren häufig aufgebracht, weil die Waldbewirtschaftung seit Jahrzehnten gewohnte Waldbilder „über Nacht“ verändert. Im vorliegenden Fall wurde mit der kleinbestandweisen Ernte hiebsreifer Bäume über gesicherter Verjüngung eine rechtskonforme Bewirtschaftungsmaßnahme umgesetzt. Neben der Gewinnung des nachwachsenden, klimafreundlichen Rohstoffs Holz wird durch die Lichtgabe auch die Walderneuerung auf der Fläche gefördert. Auch für den Lärmschutz sind positive Wirkungen zu erwarten, da Jungwaldflächen den Schall besser abschirmen als Altbestände.

 



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