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Natürlich gestalten
Natürlich gut gestalten

Die Broschüre „Naturnahe Gärten Wörthsee“ ist ab sofort in der Gemeindeverwaltung erhältlich und steht zum Download bereit.
Ein naturnaher Garten mit vielen verschiedenen heimischen Pflanzen bietet Lebensraum für Schmetterlinge, Wildbienen, Singvögel und viele andere Insekten und Tiere.
Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich zusammengeschlossen und ihre praktischen Erfahrungen in die Broschüre "Lebendige Gärten Wörthsee" eingebracht. Auch ein Großteil des Bildmaterials stammt aus ihrem Engagement.
Hier können Sie die Broschüre herunterladen.
Informationen zu folgenden Themen finden Sie hier in Kürze.
- Boden
- Stauden
- Blumenwiese statt Rasen
- Heimische Gehölze
- Hecken und Zäune
Keine Neophyten
Der häufige und beliebte Kirschlorbeer wird immer mehr zum Problem für die Natur und insbesondere für die Wälder. Vögel fressen die Beeren und verbreiten die Samen. Zudem gelangt die invasive Pflanze über unsachgemäß entsorgte Gartenabfälle in die freie Natur und in den Wald. Hier verdrängt der Kirschlorbeer mit seinem dichten, immergrünen Blätterwerk jeglichen Unterwuchs und verhindert das Nachwachsen heimischer Pflanzen.
Um die Verbreitung zu verhindern, sollte man die Beeren vor der Samenreife abschneiden und entsorgen. Noch besser aber ersetzt man die Pflanzen durch einheimische Sträucher.
Immergrüne einheimische Alternativen sind Eibe, Liguster und Efeu. Sommergrüne Heckensträucher, die sich in Form schneiden lassen, sind Hainbuche und Kornelkirsche. Oder Sie entscheiden sich für eine Mischhecke aus verschiedenen einheimischen Straucharten.
Wild aufgehende Kirschlorbeerpflanzen sollten Sie als Jungpflanzen mit Wurzeln ausreißen. Ältere Sträucher können Sie fällen und die Wurzeln ausgraben oder fräsen.
