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Quagga-Muschel
Quagga-Muschel bekämpfen
Die invasive Quagga-Muschel (Dreissena rostriformis bugensis) stammt aus dem Schwarzmeerraum und breitet sich weltweit in unseren Gewässern aus. In Bayern wurde sie bereits im Starnberger See nachgewiesen.

Foto:
Aquatische
Systembiologie, TUM
Für den Wörthsee gibt es bislang keinen Befund – noch besteht die Chance, eine Besiedlung zu verhindern oder zu verlangsamen. Die Quagga-Muschel ist eine recht kleine Dreikant-Muschelart mit einer Schalenlänge bis zu drei Zentimetern. Die Schale ist Dunkel-Hell gestreift und erinnert an die Zebramuschel. Sie haftet vor allem an festen Untergründen wie Steinen, Betonwänden, Rohren, Bojen und Schiffsrümpfen. Im Trockenen überlebt die Quagga-Muschel bis zu vier Tage lang.
Deshalb ist die Quagga-Muschel problematisch
Die Art vermehrt sich über mikroskopisch kleine Larven und kann mehrere Tage außerhalb des Wassers überleben. Die Quagga-Muschel kann Ökosysteme stark schädigen, technische Anlagen wie Motoren, Leitungen verstopfen und ist aktuell nicht zu bekämpfen, sobald sie ein Gewässer besiedelt hat. Die Verbreitung erfolgt überwiegend unbeabsichtigt über Boote, SUPs, Anhänger und andere Wassersportgeräte, die zwischen Seen transportiert werden.
Aktuelle Lage am Wörthsee

Der Wörthsee ist bislang frei von Quagga-Muscheln. Damit das so bleibt, braucht es die konsequente Mitwirkung aller Nutzerinnen und Nutzer. Prävention ist derzeit die einzige wirksame Strategie. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des LRA Starnberg.
Hier können sie das Maßnahmenblatt herunterladen.
