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GefahrenHinweis
Hitzewarnung und erhöhte Waldbrandgefahr
Verhaltensempfehlungen für die Bevölkerung
Bei Hitze
Der Landkreis Starnberg gibt folgende konkrete Empfehlungen zum Schutz vor Hitze:
- Körperliche Belastung vermeiden: körperliche Arbeiten und sportliche Aktivitäten auf die kühleren Morgenstunden (vor 11 Uhr) oder Abendstunden (nach 18 Uhr) verlegen
- Ausreichend trinken: Mindestens 2–3 Liter Wasser oder ungesüßte Tees täglich, ohne Durst zu spüren. Alkohol und koffeinhaltige Getränke vermeiden, da sie den Körper zusätzlich entwässern
- Kühl bleiben: Auf kühle Räume zurückziehen, Räume tagsüber abdunkeln und verschließen, nachts für Abluftkühlung öffnen
- richtig Lüften: Tagsüber Räume geschlossen halten, nachts öffnen für Kühlungsluft
- Kühle (Wasser) nutzen: kühle Bäder, Fußbäder, Wannenbäder oder Wasserspritzungen an Armen und Beinen helfen beim Abkühlen
- leichte Kleidung: Helle, luftige und lockere Kleidung aus natürlichen Stoffen (Leinen, Baumwolle) tragen, Kopfbedeckung und Sonnenbrille im Freien verwenden
- Sonnenschutz: Nicht in die pralle Sonne, Sonnenschutzmittel mit hoher Schutzfaktor (mindestens 30) verwenden
- Essen anpassen: Leichte, wasserreiche Speisen wie Obst, Gemüse, Salate bevorzugen, schwere und fettige Mahlzeiten vermeiden
- Besondere Schutzgruppen: ältere Menschen, Kleinkinder, Säuglinge, chronisch Erkrankte im Außendienst benötigen besonderen Schutz – regelmäßig auf Hitze-Stress achten
- Niemals Personen in Fahrzeugen lassen: Kinder, Säuglinge und ältere Menschen niemals in abgestellten, geschlossenen Fahrzeugen lassen (auch nicht mit geöffneten Fenstern) – innerhalb von Minuten kann sich die Temperatur im Fahrzeug auf über 50 °C erhöhen.
- Schlafzimmer kühlen: nachts Lüften, tagsüber abdunkeln, reflektierende Folien vor Fenster verwenden
- Hitzeberatung: Bei Hitzebeschwerden (Kreislaufprobleme, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel) sofort kühle Orte suchen, Füße erhöhen, bei schweren Symptomen Rettungsdienst 112 alarmieren
Bei Waldbrandgefahr:
- Offenes Feuer und Grillen im oder am Wald strikt unterlassen!
- Keine Zigarettenreste, Glasflaschen oder anderen entzündlichen Materialien in der Natur zurücklassen!
- Fahrzeuge und Motorräder nicht auf trockenem Gras oder leicht entzündbarem Untergrund abstellen (heiße Katalysatoren können Gras entzünden)!
- Bei Rauchentwicklung oder Feuer sofort die Feuerwehr unter 112 alarmieren!
- Zufahrten zu Wäldern und Einsatzflächen freihalten!
- Belastete Personengruppen bei Hitze schützen: insbesondere ältere Menschen, Kinder und Einsatzkräfte im Außendienst
- Das Rauchverbot im Wald ab Anfang März unbedingt einhalten!
Bei Unwetter- und Gewitterwarnung:
- Bei Gewittern im Freien sofort Schutz in Gebäuden suchen!
- Nicht unter einzelnen Bäumen stehen bleiben (Blitzgefahr)!
- Fahrzeuge bei Starkregen nicht in tiefliegenden Bereichen oder unter Bäumen parken!
- Überflutungsstraßen nicht befahren (Wassertiefe unbekannt)!
- Einsatzkräfte: bei Gewittern und Sturm besonders auf Selbstschutz achten!
- Unterkünfte und Notfallpläne für Überflutungen vorbereiten
Besondere Aufmerksamkeit
Besonders hoch ist die Gefahr in:
- lichten Kiefern- und Fichtenwäldern (Waldbrand)
- sonnigen Südhängen (Waldbrand)
- stark frequentierten Ausflugsgebieten am See und im Wald (Waldbrand)
- tiefliegenden Bereichen und nahen Gewässern (Überflutung bei Starkregen)
- Freiflächen ohne Windschutz (Sturmwind bei Gewitter)
